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Der
Osnabrücker Waldzoo wurde 1936 als Heimattiergarten
gegründet.
In den fast 70 Jahren seines Bestehens hat sich der Tierpark vom
Heimattiergarten
zu einem renommierten Zoo entwickelt. Geblieben ist die wunderschöne
Waldkulisse, die zu jeder Jahreszeit ihren
ganz besonderen Reiz hat. Heute leben im Zoo Osnabrück auf 16 ha
Fläche
etwa 2000 Tiere in 300 Arten.
In
den letzten Jahren hat sich in Osnabrück viel verändert. Alte
Anlagen wurden vergrößert, neue Anlagen gebaut. Highlights
der
letzten Jahre waren die Einweihung des Elefantenparks,
der Umzug von Orang-Utans, Seehunden und Humboldtpinguinen in
renovierte,
vergrößerte Anlagen, sowie die Eröffnung der Großvoliere
für Rote Sichler, Löffler, Ibisse und
Stelzenläufer.
Gleich
am Eingang trifft der Besucher drei verschiedene Flamingoarten. Im
Affenhaus
unterhält man eine bedeutende Zuchtgruppe Klammeraffen, die
über
einen tunnelartigen Gang zwei Inseln nach draußen gelangen.
Gewaltig
ist das Südamerikahaus,
in dem neben Flachlandtapir und Faultier vor allem die zierliche
Goldagutis
auffallen.
Ein
Anziehungspunkt im Aquarium
ist das allseits beliebte Streichelbecken. Die Koi- und Spiegelkarpfen
haben keine Scheu vor den vielen Händen, die sie täglich
betasten.
Karpfen beißen nicht (keine Zähne!), sondern saugen nur
vorsichtig
am Finger. Im 7500 l umfassenden größten Aquarium leben
unter
anderem die urtümlichen Gabelbarte - Räuber, die sich von
Insekten
und Fischen ernähren. Ins Augen fallen auch die Zitronen-
Buntbarsche,
deren Männchen durch eine gewaltige Stirnbeule imponieren. Das
große
Amazonasbecken mit seinem üppigen Pflanzenwuchs zeigt einen
Ausschnitt
aus einem südamerikanischen Flußarm mit Neonfischen und
Kirschflecksalmlern.
Es faßt insgesamt etwa 6000 l Wasser. Axolotl
sind Lurche aus der Familie der Querzahnsalamander, die im Seengebiet
von
Xochimilco in Mexico leben. Das Hauptaugenmerk in diesem Becken ist auf
die Pflanzen gerichtet, die enorme Aufmerksamkeit durch die Pfleger
erfordern.
Ein Zackenbarsch ist der älteste Fisch im Aquarium Osnabrück.
Er hat mittlerweile das stolze Alter von 23 Jahren. Das
Korallenriffbecken
soll einen kleinen Ausschnitt aus einem Korallenriff darstellen.
Besetzt
ist dieses Becken mit verschiedenen Weich- und Steinkorallen sowie mit
einigen Fischen und Seeigeln.
In
der Afrikaanlage kann man in aller Ruhe Zebras und Elenantilopen
betrachten.
Im
Waldzoo gibt es einen großen Kinderspielplatz, einen Streichelzoo
und eine Zooschule.
Für
einen kleinen Imbiss befinden sich im Park Kioske mit unterschiedlichen
Angeboten. Ein ausgiebiges Mittagessen können Sie in den
Restaurants
genießen. In den Sommermonaten steht der Kaffeegarten zur
Verfügung.
Parkmöglichkeiten
befinden sich am Zooeingang.
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