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Münchener
Tierpark Hellabrunn
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| Ø |
Öffnungszeiten: |
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April-September |
täglich
09:00 - 18:00 Uhr |
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Oktober-März |
täglich
09:00 - 17:00 Uhr |
| Ø |
Eintrittspreise: |
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Erwachsene |
12,00 Euro
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Kinder
(4 -14 J.) |
5,00 Euro |
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Schüler (ab 15 J.),
Studenten,
Berufsschüler,
Schwerbehinderte |
8,50 Euro |
| Ø |
Überblick: |
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Tierbestand |
3770 |
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Arten |
345 |
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Bemerkenswert |
Bisons,
Riesenkänguruhs, Mhorrgazellen, Dschungelzelt, Elefantenhaus,
Flußpferd,
Riesenschildkröten, Polarium, Panzernashorn, Villa Dracula,
grösste
Vogelvoliere Europas, Aquarium, Streichelgehege, Spielplätze |
| Ø |
Rundgang: |
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Der
Münchner Tierpark wurde 1911 als erster GEO-Zoo der Welt
gegründet
und liegt harmonisch eingebettet im Landschafts-
schutzgebiet
der Isarauen. Diese natürlichen Lebensräume, die das
reichhaltige
Verhaltensrepertoire der Tiere besonders animieren, schaffen ideale
Voraussetzungen
für Erhaltungszuchten bedrohter Arten.
Umsäumt
von den Nagelfluhfelsen des urzeitlichen Isarsteilufers und der Isar
selbst,
konnte im Tierpark auf einer Fläche von 36 ha ein typischer
europäischer
Auenwald erhalten werden, der mit seinem Wasserreichtum und dem alten
Baumbestand
Hellabrunn zu einem der schönsten und reizvollsten Zoos der Welt
werden
läßt. Zum anderen erleben die Besucher Tiere unmittelbar
ohne
störende Gitter oder Zäune und können Tierbeobachtungen
wie in freier Wildbahn genießen.
Gleich
neben dem Isareingang gelangen die Besucher in das
großzügige Streichelgehege,
in dem zahme Damhirsche, Zwerg-
ziegen
und Skudden gehalten werden. In den Futterautomaten steht ein
spezielles,
pelletiertes Futter zur Verfügung, das besonders kalorienarm, aber
reich an Rohfasern ist. Weitere Streichel- und
Kontaktmöglichkeiten
werden überdies im Kindertierpark geboten.
Die
Erschließung des amerikanischen Kontinents durch die
"zivilisierte"
Menschheit in den letzten 200 Jahren kommt einem Raubbau an der Natur
gleich,
wie er in diesem atemberaubenden Tempo zuvor unbekannt war. In einer
unvorstellbaren
Metzelei wurden über 60 Millionen Bisons
abgeschlachtet, mit dem politischen Hintergrund, der indianischen
Kultur
die Lebensgrundlage zu nehmen und damit die Indianer selbst
auszurotten.
Im Tierpark Hellabrunn lebt eine Bisonherde auf einer
großzügigen
Anlage.
Australien,
der Kontinent der Beuteltiere,
verdankt die Eigenständigkeit seiner Tierwelt der Tatsache, dass
sich
aufgrund der Insellage über 50 Millionen Jahre Tierformen wie
Kloaken-
und Beuteltiere erhalten konnten, die auf anderen Kontinenten
höher
entwickelten Säugetieren weichen müssen. Zu den ersteren
zählt
das Schnabeltier, das zwar noch Eier legt wie ein Reptil, die
ausgeschlüpften
Jungen aber säugt. Typische Beuteltiere sind der Koala und das
Riesenkänguruh,
die ihre Jungen in einem embryonenhaften Zustand zur Welt bringen.
Riesenkänguruhs (u.a.) vertreten den Kontinent Australien im
Münchner Zoo.
Im
Jahr 1914 wurde von dem Münchner Architekten Professor Emanuel von
Seidl das Elefantenhaus
im byzantinischen Stil errichtet. Mit seiner 18 m hohen
Betonglaskuppel-Konstruktion
besaß das Elefantenhaus eine der ersten freitragenden
Betonkuppeln
überhaupt. Nach dem ersten Weltkrieg und den Jahren der Inflation
wies es 1928 schwere Schäden auf. Im zweiten Weltkrieg wurde das
Haus
erneut schwer beschädigt, und in den Jahren 1967 bis 1979 wurde
das
unter Denkmalschutz stehende Gebäude von Grund auf renoviert. Die
Innenanlagen des Elefantenhauses wurden so umgebaut, dass die Tiere
ohne
Ketten gehalten werden können. Durch mobile Schaukelseile, eine
Hellabrunner
Entwicklung, kann die geräumige Innenanlage nachts so unterteilt
werden,
dass den Tieren Einzelboxen zur Verfügung stehen und Raufereien
aus
Futterneid vermieden werden können.
Die
Elefanten lieben vor allem im Winter ein ausgiebiges Bad im geheizten
Becken.
Bemerkenswert auch das Flußpferdhaus
mit seiner großzügiogen Freianlage.
Ein
neues Highlight ist das Dschungelzelt.
Hier tummeln sich neben Löwe, Panter, Jaguar u.a. bunte
Tropenvögel
frei im Blätterwald. Der Besuchsweg führt - einem Tropnehaus
vergleichbar - über Wege aus Rindenmull an großen
Glasscheiben
an den Gehegen vorbei.
Das Schildkrötenhaus
garantiert ideale Haltungsbedingungen für die
Elefanten-Riesenschildkröte.
Daneebn leben noch Waschbären und Vogelspinnen im Haus. Einen
Einblick
in die Vielfalt der Insektenwelt vermittelt die 22 m lange Anlage
für
Blattschneider- Ameisen.
Aus
der Sahelzone Afrikas stammt die wunderschöne Mhorrgazelle,
die in Freiheit ausgestorben waren. Vom Geparden halten wird der
Königsgepard,
eine besondere Farbvariante, gezeigt.
Im Polarium
sind mit Pinguin, Robbe und Eisbär Vertreter beider Polarzonen nur
durch eine Glasscheibe getrennt zu beobachten.
Der
Parkteil Asien beherbergt u.a. so seltene Tiere wie den Kiang, das Panzernashorn
und den Takin.
Gruseln
erlaubt ist in der Villa Dracula.
Eine Infrarotkamera schaut direkt ins Schlafzimmer der
Fledermäuse.
In der afrikanischen Savanne lebt unsere Webervogelkolonie, ohne
störende
Glasscheibe.
In
der größten Vogelvolière
Europas bietet die ursprüngliche Isarauenlandschaft Ibissen,
Reihern
und Störchen als Feuchtbiotop einen idealen Lebensraum. Der
Besucher
wandert ohne störende Gitter oder Glasscheiben unter dem 23m hohen
Volierendach direkt an den Tieren vorbei.
Herzstück
des Kinderzoos ist die Streichelwiese, auf der eine große Herde
Kamerunschafe
lebt, sowie Ziegen, Erdmännchen, Haflinger, Hausschwein, Zwergesel
und Meerschweinchen.
Es
gibt ein Tierparkrestaurant, mehrere Kioske und einen attraktiven
Kinderspielplatz.
Parkplätze
stehen in der Umgebung zur Verfügung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Zoo sehr günstig zu
erreichen.
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| Ø |
Impressionen: |
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Känguruhs
(c)
Zoo München
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Mhorrgazelle
(c)
Zoo München
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Elefantenhaus
(c)
Zoo München
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Schildkröten
(c)
Zoo München
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Eisbären
(c)
Zoo München
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Panzernashorn
(c)
Zoo München
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Villa
Dracula
(c)
Zoo München
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Vogelvolière
(c)
Zoo München
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| Ø |
Übersichtsplan: |
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Nebenstehender
Plan zeigt einen Überblick über den Tierpark. |

Lageplan -
(c) Zoo München
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Erstellt
mit freundlicher Genehmigung des Münchner Zoos.
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